F2: Zwei Punkte aus Schkeuditz mitgebracht

HSV-Zweite kämpfte vorbildlich um den Sieg
Verbandsliga: TSG Schkeuditz – HSV 1956 Marienberg II 22:25 (Hz.7:11)

Der Auftakt im ersten Verbandsligapunktspiel des Jahres 2019 ist der 2. Frauenmannschaft des HSV gut gelungen. Die mit nur einer Wechselspielerin fürs Feld angetretene Zweite landete einen sehr wichtigen dem Spielverlauf nach verdienten 25:22 Auswärtssieg bei der TSG Schkeuditz. Nur 2x stand die Partie Remis (2:2/3:3/11.). Sonst dominierte die HSV-Sieben überwiegend.

Das HSV-Team führte bis zum 11:7 Pausenstand, trotz vier vergebener Siebenmeter, immer mit 1-5 Toren. Danach wurde dieser Vorsprung sogar auf 17:11 (47.) ausgebaut. Die stark abstiegsbedrohte TSG-Sieben kam aber dreimal (19:21/ 20:22/ 53./ 21:23/55.Min.) gefährlich heran. Das hart umkämpfte Spiel stand auf der Kippe. Teamleiterin Kerstin Schmähling nahm kurz danach die Auszeit und alle motivierten sich noch einmal gegenseitig.

Die Torschützenbeste des Tages, Peggy Süß (11 T), brachte ihr Team beim 24:21 (57.33 Min) auf die Siegerstraße. Die TSG verkürzte auf 22:24 (58:56 Min.). 30 Sek. vor Schluss stellte Nikolett Ludanyi (6/3 T) mit einem verwandelten Siebenmeter endgültig den Auswärtssieg sicher. Sehr beachtlich ist die Tatsache, dass die beiden Erwähnten diese guten Leistungen ohne Training erreichten. Sie springen dankenswerterweise nur bei Bedarf ein. Auch dass die wieder umformierte Zweite, die nicht einmal im Training zusammenspielt, gegen ein eingespieltes Verbandsligateam wie Schkeuditz sogar gewinnen konnte, ist bemerkenswert. Das spricht für die guten spielerischen Qualitäten der aufgelaufenen Spielerinnen. Die HSV-Zweite, deren Fortbestand für die neue Saison gefährdet ist, hat jetzt 13:11 Punkte und festigte den guten 7. Platz.

„Alle unsere Spielerinnen haben bis zuletzt vorbildlich um den Sieg gekämpft und gemeinsam kritische Situationen gemeistert. Sie haben selber das Spiel organisiert und sich miteinander abgesprochen. Julia Kluge hat sehr gut gehalten und Peggy spielte äußerst torgefährlich. Insgesamt war es eine top Teamleistung, aus der die beiden erwähnten noch heraus ragten.“ meinte die zufriedene Teamleiterin Kerstin Schmähling.

HSV II spielte mit:
Julia Kluge/Anna-Lea Schönherr (Tor), Peggy Süß (11), Nikolett Ludanyi (6/3), Michelle Schmähling, Sophie Heinrich (2), Lena Müller (2), Celina Uhlmann (4),

Siebenmeter: TSG 3/1, HSV 7/3
Zeitstrafen: TSG 3, HSV 1,

Karlgeorg Frank