Vorschau: Heimspiele für fünf Teams des HSV

Handballknüller zum Heimspielauftakt 2019

Am kommenden Wochenende (09.u. 10.02.) haben fünf Teams des HSV Heimspiele. Während am Sonnabend die wD und wC sowie beide Frauenmannschaften zu Hause spielen, ist die weibliche E-Jugend einen Tag später Gastgeber beim Heimspielturnier.

Sachsenliga-Spitzenreiter HC Rödertal II gastiert bei den HSV-Damen
Sachsenliga: HSV 1956 Marienberg – Rödertal II

Nach langer Spielpause steht endlich wieder ein Heimspiel der 1. Frauenmannschaft des HSV auf dem Programm. Zum Heimspielauftakt des Jahres 2019 bekommen die HSV-Fans dabei am kommenden Sonnabend gleich einen Handballknüller zum Besuch angeboten. In der Sporthalle „Am Goldkindstein“ gastiert kein geringerer als der souveräne und verlustpunktfreie (26:0 Pkt.) Sachsenliga-Spitzenreiter, HC Rödertal II.

Dazu meint Trainer Stefan Süßmilch: „Gegen den Spitzenreiter sind wir klarer Außenseiter. Wir wollen natürlich so lang wie möglich mithalten, die Rödertalbienen voll fordern und ein gutes Ergebnis erreichen. Dass alle unsere Spielerinnen dabei an ihre Leistungsgrenzen gehen müssen und sie sich nur eine geringe Fehlerquote leisten dürfen, ist allen bewusst.“

Die vom ehemaligen Landestrainer Sachsens Steffen Wohlrab trainierten Rödertalbienen gewannen zehn Partien mit mehr als 10 Toren Vorsprung. Allein das zeigt, wie spielstark sie sind. Nur bei Rotation Weißenborn und in Döbeln siegten sie mit 36:35 und 28:25 nur knapp. Unverwundbar sind sie daher nicht. Die HSV-Sieben hatte sich bei der 24:28 Hinspielniederlage gegen den Spitzenreiter auch wacker geschlagen. Dabei setzte die junge HC R-Sieben vor allem mit sehr schnellem Konterspiel die entscheidenden Nadelstiche. Sie bestraften die technischen Fehler des HSV gnadenlos. Daher müssen die Bergstädterinnen voll konzentriert im Angriff und leidenschaftlich in der Abwehr kämpfen und agieren, um nicht chancenlos unterzugehen.

Mit Isabel Wolff und Ioana-Anna-Maria Pocris stehen sich auch die Dritt- und die Fünftbeste der Torschützenbestenliste gegenüber. Erstere erzielte 95 Tore in 13 und Letztere 85 in 11 Spielen. „Die 2. Halbzeit beim SV Schneeberg und der souveräne Sieg im Erzgebirgs-Derby sollte allen Selbstvertrauen für das schwere Spiel gegen die Zweitliga-Reserve gegeben haben. Unsere Sieben hofft, dass sie dabei von vielen Fans bestens unterstützt wird. Ob es damit sogar für eine Überraschung reicht, werden wir sehen“, gibt der HSV-Trainer Stefan Süßmilch die Marschrute für das Spannung versprechende Handballspiel bekannt.

Liveticker HSV F1 gegen HC Rödertal II

Spielstarker Tabellenvierter gastiert bei der HSV-Zweiten
Verbandsliga: HSV 1956 Marienberg II – TuS Leipzig -Mockau

Nach dem schönen 25:22 Auswärtssieg der HSV-Zweiten beim Tabellenvorletzten TSG Schkeuditz steht am kommenden Sonnabend das 1. Heimspiel des Jahres 2019 auf dem Plan. Dazu gastiert (Anwurf 15:30 Uhr) der spielstarke Viertplatzierte TuS Leipzig-Mockau, der mit 17:11 Punkten im Medaillenkampf um Bronze noch gut im Rennen ist in Marienberg. Die Meisterschaft wird sich zwischen dem HSV Mölkau, gegen den die HSV-Zweite (7. mit 13:11 Pkt.) noch zweimal spielt, und dem HC Glauchau/Meerane entscheiden.

Die HSV-Zweite hatte im Hinspiel in Mockau ein 23:23 Unentschieden erreicht. Dabei lief sie aber auch mit fünf Spielerinnen unserer Ersten auf. Wer diesmal dabei sein wird, entscheidet sich erst am Spieltag. Trainer Stefan Süßmilch wird nur Spielerinnen abstellen, wenn es unbedingt notwendig ist. Er braucht alle doppelt spielberechtigten Spielerinnen für das Spitzenspiel seiner Ersten.
„Unsere Zweite ist gegen die Leipzigerinnen auch in einer Außenseiterrolle. Dadurch kann sie aber unbeschwert aufspielen. Inwieweit wir den Favoriten damit fordern können, hängt auch davon ab, mit welcher Formation wir antreten und es keine unerwarteten Ausfälle gibt. Wenn uns alle Spielerinnen zur Verfügung stehen, die vorige Woche beim Sieg in Schkeuditz Selbstvertrauen tanken konnten, dann wäre es gut“, meint unser Trainer Stefan Süßmilch, der sich mit seinem Team dem Favoriten nicht kampflos geschlagen geben wird.

Liveticker HSV F2 gegen TuS Leipzig-Mockau

Weibliche D-Jungend empfängt Tabellendritten
Bezirksliga: HSV 1956 Marienberg – SV 04 Plauen-Oberlosa

Die Durststrecke für die weibliche D-Jugend hält leider weiter an. Auch im Kellerduell der Bezirksliga mussten sich unsere Mädchen beim Tabellenvorletzten HV Chemnitz mit 11:23 geschlagen geben. Damit wartet unsere Sieben um Trainer Chris Tippmann weiter auf ihren 1.Sieg. Am kommenden Sonnabend empfangen (Anwurf 11:45 Uhr) unsere Mädchen als Letzter (0:22 Pkt.) den favorisierten Tabellendritten SV 04 Plauen-Oberlosa (11:7 Pkt.). Zuletzt musste sich unser Team dem SV 04 mit 8:25 geschlagen geben. Daher hängen die Trauben diesmal sehr hoch und die Chancen auf einen Sieg sind eher gering.

Kann unsere weibliche C-Jungend den Hinspielsieg wiederholen?
Kreisliga Mittelsachsen: HSV 1956 Marienberg – Geringswalder HV

Eine unerwartet deutliche 17:31 Heimniederlage musste die weibliche C-Jugend um Trainer Thomas Ehnert als Fünfter der Kreisliga Zwickau gegen den Tabellendritten HV Oederan einstecken. Am kommenden Sonnabend empfangen (Anwurf 13:30 Uhr) unsere Mädchen (5. mit 4:12 Pkt.) den Siebtplatzierten und Letzten, den Geringswalder SV (2:16 Pkt.). Im Hinspiel trumpfte unsere Sieben stark auf und landete einen 33:10 Kantersieg. Diesen zu wiederholen wird nicht einfach. Die Gäste unterlagen dem HV Oederan auch mit 14 Toren, wie unsere Mädchen. Für Spannung ist daher gesorgt

Heimspielturnier unserer weiblichen Jugend E

Erneut konnte die weibliche Jugend E zwei weitere Kantersiege in der Bezirksliga Chemnitz landen. Beim Tabellensechsten HC Fraureuth gewannen unsere Mädchen mit 26:0 und gegen den SV Sachsen 90 Werdau mit 19:6. Damit haben sie ihren 2. Platz mit 22:2 Punkten gefestigt. Am kommenden Sonntag (10.02.) findet das nächste Heimspielturnier in Marienberg statt. Dabei trifft unsere Sieben 10:00 Uhr auf den Siebten MSG Zwickau II (4. 20 Pkt.).13:00 Uhr steht dann das Spitzenspiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer MSG Zwickau I auf dem Plan. Die MSG-Sieben hat bisher alle Partien mit mindestens 9 bis maximal 48 (!!) Toren gewonnen. Sie ist daher klarer Favorit. Gegen die MSG-Zweite sollten unsere Mädchen zwei weitere Punkte einfahren können.

Karlgeorg Frank