wJA: 40 Tore reichten für das Pokalfinale

Mit super Teamleistung Bezirkspokalfinale erreicht
Vorrunde Bezirkspokal wJA: HSV 1956 Marienberg – HC Glauchau/Meerane 40:34 (Hz 20:14)

Die extra für den Bezirkspokal gemeldete A-Jugend des HSV gewann auch das 2. Vorrunden-Spiel der Dreierstaffel gegen den HC Glauchau/Meerane mit 40:34. Dank einer super Teamleistung hat die mit einer Auswechselspielerin angetretene HSV-Sieben damit vorzeitig das am 1. Mai stattfindende Pokalfinale erreicht. Der 2. Finalist wird erst am 24. März zwischen dem HC und der Nickelhütte Aue ermittelt.

Bevor der angestrebte Einzug ins Finale perfekt gemacht werden konnte, mussten das Team sich gegen die spielstarken Gäste mächtig strecken. Sie lagen allerdings nur einmal (2:3) zurück. Danach lagen sie in der torreichen Partie immer mit 2 bis 5 Toren vorn. Mit einem 20:14 ging es in die Pause. Auch danach ging es ähnlich bis zur 46. Minute (31:24) weiter. Es sah gut aus. Die HC-Sieben gab sich niemals auf und kam dreimal (30:32/ 31:34 und 32:34 (54.) sehr gefährlich heran. Mehr ließen unsere bis zum Umfallen kämpfenden Jugendlichen nicht zu.

Anna-Lea Schönherr konnte einige Würfe in der Schlussphase parieren. Die Torschützenbeste des Tages Emily Mehlhorn (14!!T) und die 15-jährige B-Jugendlich Emma Bielawny stellten mit ihren Treffern zum 37:33 (56:23) und 38:33 (57:34.) den Sieg endgültig sicher.

„Es war ein schwer erkämpfter, aber dem Spielverlauf entsprechender, verdienter Erfolg. Als nach ca. zehn Minuten Anne Ehnert – die sich kurzfristig bereiterklärte aus der Personalnot auszuhelfen – verletzungsbedingt ausfiel, (Gute Besserung!!) mussten die vier A- und drei B-Jugendlichen voll durchspielen. Die mit drei Spielerinnen mehr aufgelaufenen Gäste versuchten alles, um diesen Vorteil zu nutzen und das Spiel zu kippen. Mit teilweiser aggressiver Pressdeckung gegen mehrere HSV-Spielerinnen versuchten sie, unser Angriffsspiel zu stören. Als Leonie Tinney nach ihrer 2. Zeitstrafe ab der 48. Minute „Rot“ gefährdet war, musste sie bei der Abwehrarbeit vorsichtiger agieren. Das meisterte sie glücklicherweise sehr gut. Wäre sie ausgefallen, hätten wir in Unterzahl spielen müssen. Unsere Jugendlichen haben sich für ihre super kämpferische und spielerische Teamleistung ein großes Lob meinerseits verdient. In dieser Zusammensetzung haben wir niemals zusammen trainiert. Einige B-Jugendliche standen nicht mal im Spielbetrieb. Die Gäste trainieren zusammen und nehmen dagegen am Spielbetrieb teil. Umso erfreulicher war es, dass wir gegen ein eingespieltes Team gewinnen konnten. Herausragend hat Emily gespielt. Sie erzielte viele Treffer mit großem Einsatz im Eins gegen Eins. Auch Frenzi Heft, Emma Bielawny (je 8T) sowie Leonie (7T) spielten sehr torgefährlich. Unsere beiden B-Jugendlichen Lena Roscher (2T) und Lisa Drechsel (1T) erzielten auch wichtige Tore und rackerten in der Abwehr vorbildlich gegen die körperlich überlegenen Gäste“, resümierte der über den Erfolg und mit dem Auftreten der HSV-Jugendlichen sehr zufriedene HSV-Präsident Karlgeorg Frank. Er hatte das Team von der Bank aus gesteuert. Von dort fieberte auch Teamleiterin Silke Heft, die wieder für alle organisatorischen Aufgaben zuständig war, mit.

HSV wJA spielte mit:
Anna-Lea Schönherr (Tor), Lena Roscher (2), Frenzi Heft (8), Emily Mehlhorn (14), Lisa Drechsel (1), Anne Ehnert, Leonie Tinney (7), Emma Bielawny (8)

Siebenmeter: HSV1/0, HC 5/4
Zeitstrafen: HSV 3, HC 1.

Karlgeorg Frank