Vorschau: Heimspiele für drei HSV-Teams

Erste will ihren 1. Heimsieg des Jahres 2019 landen

Zwei Nachwuchsmannschaften des HSV, die weibliche D und die weibliche C-Jugend, sowie die 1. Frauenmannschaft haben in dieser Reihenfolge am kommenden Sonnabend (09.03.) Heimspiele. Einen Tag später muss die weibliche E-Jugend in Chemnitz ran.

Sachsenliga-Team sollte ihrer Favoritenrolle gegen den Letzten gerecht werden
Sachsenliga: HSV 1956 Marienberg – Radeberger SV

Nach der Spielpause steht endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Gastierte zuletzt der Sachsenliga-Spitzenreiter HC Rödertal II, so gibt am kommenden Sonnabend in der Sporthalle „Am Goldkindstein“ der Tabellenletzte Radeberger SV (Anwurf 17:30 Uhr) seine Visitenkarte ab. Die Gäste, die im Vorjahr noch in der Mitteldeutschen Oberliga spielten und dort abgestiegen sind, haben noch keinen Pluspunkt (0:32). Das Team des Absteigers hat sich seitdem personell deutlich verändert und wurde verjüngt. Einige Leistungsträgerinnen sind nicht mehr da. Die im Neuaufbau befindliche SV-Sieben musste daher in der Sachsenliga teilweise sehr hohe Niederlagen und somit viel Lehrgeld zahlen. Mit Nikola Pietschmann haben sie eine gute Torschützin in ihren Reihen, die als Elfte (89 T/15Sp.) in der Bestenliste der Liga gut platziert ist.

Im Hinspiel mussten sich die Radebergerinnen der HSV-Sieben mit 23:48 geschlagen geben. Durch die zuletzt eingesteckte Niederlage der Bergstädterinnen beim BSV Sachsen Zwickau II ist das HSV-Team weiterhin Tabellensiebter mit 14:16 Punkten. Sie brauchen unbedingt weitere Punkte, um nicht nach hinten zu rutschen. Gegen den Tabellenletzten sollte unbedingt gewonnen und der 1. Heimsieg des Jahres 2019 eingefahren werden.

„Wir sind diesmal in der Favoritenrolle. Dieser können wir aber nur gerecht werden, wenn wir voll konzentriert spielen und die Fehlerquote sehr geringhalten. Alle Spielerinnen müssen einen leidenschaftlichen Einsatz bieten, wie sie es zuletzt gegen den Spitzenreiter Rödertal zeigten. Eine gute Unterstützung durch unsere Fans ist auch hilfreich, um die Zielstellung zu erfüllen. Alles andere als ein Sieg gegen den Radeberger SV wäre eine große Enttäuschung und ein schwerer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt“, blickt Trainer Stefan Süßmilch auf die Partie voraus.

Liveticker HSV F1 gegen Radeberger SV

Die D-Jugendlichen empfangen den favorisierten Tabellenzweiten
Bezirksliga weibliche Jugend D: HSV 1956 Marienberg – MSG Zwickau II

Die weibliche D-Jungend muss weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten. Zuletzt zog sie sich bei der 14:21 Niederlage gegen den Tabellendritten SV 04 Plauen-Oberlosa aber durchaus achtbar aus der Affäre. Am kommenden Sonnabend gastiert bei unserer Sieben um Trainer Chris Tippmann mit dem Tabellenzweiten (17:7 Pkt.) MSG Zwickau II ein sehr spielstarkes Team der Bezirksliga Chemnitz. Dabei sind die HSV-Mädchen in einer klaren Außenseiterrolle. Vor Weihnachten mussten sie sich in Zwickau mit 41:15 deutlich geschlagen geben. Vielleicht gelingt es unserem Team, diesmal so eine deutliche Niederlage zu vermeiden und ein besseres Ergebnis zu erreichen.

Gelingt unserer C-Jugend die Revanche?
Kreisliga weibl. Jugend C: HSV 1956 Marienberg – TSV Penig

Nachdem die weibliche C-Jugend um Trainer Thomas Ehnert zuletzt gegen den Tabellenletzten der Kreisliga Zwickau, den Geringswalder SV, mit 32:12 souverän gewonnen hatte, hat sie am kommenden Sonnabend wieder ein Heimrecht. Als Fünfter (6:12 Pkt.) empfängt sie dazu in der Sporthalle „Am Goldkindstein“ (Anwurf 13:30 Uhr) den Viertplatzierten und Tabellennachbarn (9:7 Pkt.) TSV Penig. Im Hinspiel mussten sich unsere Mädchen mit 17:21 geschlagen geben. Ob sie sich dafür diesmal revanchieren können, wird man sehen. Es ist eine sehr schwere Aufgabe. Die Gäste haben sich zuletzt beim Tabellenzweiten HV Oederan nur knapp mit 18:19 geschlagen geben müssen. Die HSV-Sieben verlor klar gegen Oederan mit 17:31.

Spitzenspiel der weiblichen Jugend E

Die weibliche Jugend E hat vor den Winterferien gegen den Spitzenreiter der Bezirksliga Chemnitz MSG Zwickau nach großem Kampf knapp mit 8:9 verloren. Gegen die MSG -Zweite landeten die HSV-Mädchen um Trainerin Katrin Stahr dagegen einen 33:0 Kantersieg. Damit haben sie sich hinter der MSG-Ersten (28:0 Pkt.) ihren 2. Platz mit 24:4 Punkten behauptet. Am kommenden Sonntag (10.03.) müssen unsere Mädchen in der Chemnitzer Sachsenhalle (Anwurf 13:30 Uhr) in einem wichtigen Spiel um die Silbermedaillen gegen den Tabellendritten HSG Neudorf/Döbeln (18:6 Pkt.) Farbe bekennen. Mit einem Sieg könnten sie den Vorsprung zu dem einzigen Mitstreiter um Silber auf vier Punkte ausbauen. Bei einer Niederlage wäre dagegen die HSG-Sieben punktgleich. Im Anschluss (Anwurf 14:30 Uhr) an diese Spannung versprechende Partie, spielen die Bergstädterinnen gegen den Tabellenletzten (3:25 Pkt.) HV Chemnitz. Dabei sind sie klarer Favorit und sollten einen weiteren sicheren Sieg landen können.

Karlgeorg Frank