F1: Favoritenrolle gerecht geworden

Zielstellung von Trainer Stefan Süßmilch wurde erfüllt
Sachsenliga: HSV 1956 Marienberg – Radeberger SV 42:20 (Hz.22:10)

Mit 12 Treffern, davon 4 Siebenmetern, konnte sich Vivian Dresel (73) als Torschützenbeste des Tages in die Statistik eintragen

Der angestrebte und erhoffte 1. Heimsieg des Jahres 2019 ist der 1. Frauenmannschaft des HSV gegen den Radeberger SV dank einer sehr guten Teamleistung eindrucksvoll gelungen. Mit 42:20 gelang den HSV -Damen dabei gegen den Tabellenletzten, wie schon im Hinspiel, ein Kantersieg.

„Wir wurden dabei als Tabellensiebter unserer Favoritenrolle voll gerecht. In so einer Konstellation kannst du dich aber auch blamieren. Das ist aber nicht passiert, sondern meine Zielvorgabe, einen klaren Sieg und 40 Tore zu erzielen, hat die Sieben sehr gut erfüllt,“ meinte ein zufriedener HSV-Trainer Stefan Süßmilch. Die erfreulicherweise wieder zahlreich erschienen Zuschauer bekamen in der torreichen Partie von beiden Teams viele sehenswerte Aktionen, schöne Würfe und Anspiele sowie gute Paraden der Torhüterinnen geboten.

Die Gäste gaben sich niemals auf, bejubelten jeden ihrer Treffer lautstark und versuchten alles, um die Niederlage in Grenzen zu halten. Mit dieser Einstellung war das Match immer interessant, abwechslungsreich und anfangs sogar bis zum 7:6 (12.) ausgeglichen. Das HSV-Team agierte bis dahin etwas nervös und überhastet. Danach konnten die Fesseln gelöst werden. Man zündete den Turbo und zog unaufhörlich bis zum 22:10 Pausenstand davon.

Bis zur 41. Minute (27:13) wurde dieser Vorsprung nur verwaltet, weil einige Chancen vergeben wurden. Torhüterin Laura Monse verhinderte mit guten Paraden, dass die Gäste verkürzen konnten. Anschließend zog die Süßmilch-Sieben wieder an. Als Nadine Seidel zum 34:16 traf und den Vorsprung erstmals auf 18 Tore erhöhte, folgte noch einmal eine sehr gute Phase ihres Teams. Mit stehenden Ovationen wurde der souveräne und nie gefährdete Sieg von den Fans bejubelt. Frank Reimann zelebrierte Mit Fans und dem Team seine Siegeszeremonie.

Vivian Dresel war mit 12/4 Toren neben Ioana Anna-Marie Pocris (9/1) die Torschützenbeste, wobei Erstere mit schönen Anspielen glänzte. Routinier Sylke Sowa erzielte spektakuläre Tore und holte einige Siebenmeter heraus. Als älteste gehört sie immer noch zu den schnellstens im Team und sollte von allen Jugendlichen als Vorbild genommen werden.
Das meinte auch Stefan Süßmilch, der zur Partie noch ergänzte: „Wir haben mit einer guten Teamleistung unseren Pflichtsieg eingefahren. Diesen werden wir nicht überbewerten. Obwohl uns sehr viele sehr gute Aktionen gelungen sind, haben wir auch einige Fehler gemacht. In den wichtigen Heimspielen gegen die spielstärkeren Teams der USV/TU Dresden und Plauen Oberlosa müssen wir dies in den kommenden beiden Wochen vermeiden. Klappt das, sollten Erfolge möglich sein.“

Der HSV spielte mit:
Nadine Werner, Julia Kluge (Tor), Sylke Sowa (4), Kristin Tippmann-Wendrock (1), Ioana Anna-Maria Pocris (9/1), Leonie Tinney (4), Stephanie Gaitzsch (7), Vivian Dresel (12/4), Nadine Seidel (3), Emily Mehlhorn (1), Frenzi Heft (1)

Siebenmeter: HSV 7/5, SV 1/0
Zeitstrafen: HSV 3, SV: 5

Karlgeorg Frank

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