Vorschau: Vorletzter Heimspieltag für unsere Frauenteams

Die Frauenmannschaften des HSV haben am kommenden Sonnabend (06.04.19) ihren vorletzten Heimspieltag. Für die weibliche C-Jugend geht die Saison zu Ende. Die weibliche Jugend E muss einen Tag später auswärts ran. Das Turnier der Minis fällt aus und wird neu angesetzt.

Juniorteam des HC Leipzig gastiert in Marienberg
Hält die Erfolgsserie gegen den Tabellenzweiten?
Sachsenliga: HSV 1956 Marienberg – HC Leipzig II

Zum vorletzten Heimspiel der Handballsaison 2018/19 bekommen die Fans des kleinen runden Leders ein Spitzenteam der Sachsenliga zu Gesicht. Am kommenden Sonnabend (06.04.19) gastiert in der Sporthalle „Am Goldkindstein“ der Tabellenzweite, HC Leipzig II. Die Spannung und gutes Niveau versprechende Partie zwischen den Fünftplatzierten Marienbergerinnen (22:16 Pkt.) und dem super ausgebildeten Juniorteam des HC L wird um 17:30 Uhr angepfiffen. Die Leipzigerinnen brauchen nur noch einen Punkt, um Vizemeister zu werden. Selbst wenn es in Marienberg nicht klappen sollte, dann werden es die Gäste spätestens beim SC Markranstädt II schaffen.

Nachdem die HSV-Sieben bis vor kurzem noch um den Klassenerhalt kämpfen musste, ist sie durch ihre vier Siege in Folge sogar eine von vier Kandidaten, die im Kampf um die Bronzemedaillen mitmischt. Um dabei weiter im Rennen zu bleiben, müssen die Bergstädterinnen die letzten drei Spiele im schweren Restprogramm gewinnen. Mit dem HV Chemnitz II (22:16Pkt.), bei dem die HSV-Sieben nächste Woche spielt, und Rot. Weißenborn (24:14 Pkt.) treffen am Wochenende zwei Mitstreiterinnen aufeinander. Der Tabellendritte Neudorf/Döbeln (26:12Pkt:) steht dagegen beim Schlusslicht Radeberger SV vor einer lösbaren Aufgabe und wird auch Dritter bleiben. Danach müssen sie in Weißenborn ran und empfangen am letzten Spieltag den HV Chemnitz II. Es bleibt also bis zum letzten Spieltag, der am 26.04.19 stattfindet, sehr spannend.

„Auch wenn wir unser Meisterschaftsziel mit dem gesicherten Mittelfeldplatz erreicht haben, wollen wir gegen den HCL noch einmal alles raushauen und dem Favoriten einen großen Kampf auf Augenhöhe bieten. Wir versuchen es auf alle Fälle besser als im Hinspiel zu machen, das wir deutlich mit 18:30 verloren hatten. Mal sehen, was diesmal rauskommt und ob unsere kleine Erfolgsserie anhält oder zerstört wird. Wir freuen uns auf das Spiel. Gegen Spitzenreiter Rödertal II hat unsere Mannschaft schon gezeigt, dass sie gegen die Spitzenteams gut mithalten kann. Unsere kleine Erfolgsserie hat allen zudem Selbstvertrauen gegeben. Dass alle ihre zuletzt gezeigten sehr guten kämpferischen und spielerischen Leistungen gegen den HC L erneut zeigen und abrufen müssen, ist allen bewusst. Wir dürfen uns nicht viele technische Fehler und leichtfertige Ballverluste leisten, denn das bestraft das Juniorteam mit Gegenstoßtoren gnadenlos. Wie wichtig es ist, wenn die Fans der Mannschaft den Rücken stärken, hat man in Weißenborn gesehen. Unsere Trommler haben uns beim Auswärtssieg bestens unterstützt. Ich hoffe, dass uns viele Fans zuhause bei der schweren Aufgabe gegen die Leipzigerinnen Rückhalt geben“ gibt unser Trainer Stefan Süßmilch seine Zielstellung bekannt. Mit Lara Seidel (138T) und Ioana-Anna-Maria Pocris (130T) treffen dabei auch die beiden besten Torschützinnen ihrer Teams und die Zweit- auf die Drittplatzierte der Bestenliste der Sachsenliga aufeinander.

HSV- Zweite empfängt Tabellennachbarn
Verbandsliga: HSV 1956 Marienberg II – SV Turbine Leipzig

Die 2. Frauenmannschaft des HSV hat am kommenden Sonnabend ihr vorletztes Heimspiel der Saison 2018/19. Dabei empfängt sie (Anwurf 15:30 Uhr) als Achtplatzierter (14:24 Pkt.) den Tabellennachbarn SV Turbine Leipzig, der als Siebter drei Zähler mehr hat (17:21Pkt.). Das Hinspiel gewann Turbine mit 32:28. Da auch diesmal unsere Zweite kaum Unterstützung von ihrer Ersten erhalten wird, sind die Gäste in der Favoritenrolle.

Zuletzt hat die SV-Sieben gegen den Spitzenreiter nur knapp mit 21:24 verloren. Beim Zwönitzer HSV mussten sie sich aber vorher unerwartet mit 24:36 geschlagen geben. Daran sollte man sie aber nicht messen. Die spielstarken Gäste, die den Klassenerhalt sicher haben, werden unserer wiederholt umformierten Sieben garantiert alles abverlangen. Sie kann ohne Erfolgsdruck aufspielen. Mit einem Sieg könnte die Zweite ihren 8. Platz festigen. Bei einer Niederlage könnte sie auf Platz zehn rutschen.

„Es wird eine sehr schwere Aufgabe für uns und alle müssen sich voll hineinknien. Wenn uns dabei der 1. Heimsieg im neuen Jahr gelingen würde, wäre es natürlich sehr schön. Wenn es nicht dazu reicht, wollen wir uns in unserer Außenseiterrolle aber trotzdem gut verkaufen und die Punkte nicht kampflos abgeben“, meint unser Trainer Stefan Süßmilch zur bestimmt wieder Spannung versprechenden Partie.

C-Jugend bestreitet letztes Heimspiel der Saison
Kreisliga Zwickau: HSV 1956 Marienberg – ESV Lok Chemnitz

Vor einer lösbaren Aufgabe steht die weibliche Jugend C um Trainer Thomas Ehnert am kommenden Sonnabend. Bei unseren Mädchen gastiert der Vorletzte der Staffel, die Sieben des ESV Lok Chemnitz (Anwurf 13:30 Uhr). Gegen Lok hatten unser Mädchen das Hinspiel mit 39:9 gewonnen. Sie sollten daher zum Abschluss einen sicheren Sieg landen können. Vergangene Woche mussten sich unsere Mädchen beim Spitzenreiter achtbar mit 20:29 geschlagen geben, nachdem sie im Hinspiel noch mit 12:25 unterlegen waren.

Auswärtsspiele unserer weiblichen Bezirksliga E-Jugend

Nachdem unsere weibliche Jugend E zuletzt beim Fünften SG Zschorlau/Schneeberg mit 22:3 gegen den Viertplatzierten SV 04 Plauen Oberlosa auswärts mit 22:5 souverän gewonnen hat, bleiben unsere Mädchen als Tabellenzweiter weiter auf Kurs Bezirks-Vizemeisterschaft und Qualifikation Bestenermittlung. Das Team um Trainerin Katrin Stahr muss am kommenden Sonntag in der Sporthalle in Werdau zwei weitere anstehende Punktspiele bestreiten.10:00 Uhr spielen sie gegen den SV Sachsen 90 Werdau und 11:50 Uhr gegen den HC Fraureuth. In beiden Partien ist unsere Sieben in der Favoritenrolle und sollte, wenn alles gut geht, dieser gerecht werden können.

Karlgeorg Frank