F1: Sachsenliga Mannschaft setzt Erfolgsserie fort

Zielstellung des Trainers bravourös erfüllt
Sachsenliga: HSV 1956 Marienberg – HC Leipzig II 41:22 (Hz.17:12)

Mit einem unerwartet souveränen und nie gefährdeten 41:22 Kantersieg gegen das zweite Team des HC Leipzig blieb die Erfolgsserie bestehen. Nicht nur der 5. Sieg in Folge, sondern auch dass sie dabei gegen abstiegsgefährdete und Spitzenteams der Liga mit mindestens sieben Toren gewannen, ist sehr beachtlich.

Mit 11 Treffern gehörte Vivian Dresel (73) zu den Torschützenbesten des Tage. Ioana Ana-Maria Pocris gelangen ebenfalls 11 Tore.

„Es war heute eine super Teamleistung. Das Zusammenspiel war auch sensationell. Auch wenn die Gäste nicht mit voller Truppe gespielt haben und wir es dadurch leichter hatten, schmälert das nicht unsere sehr guten gezeigten Abwehr- und Angriffsleistungen. Mit dem Auftreten wäre wohl auch die HCL-Sieben mit voller Truppe bezwungen worden“, war das erst Fazit des total zufriedenen Trainers Stefan Süßmilch.

Bekannterweise läuft die HC L-Zweite oftmals mit veränderten Formationen auf. Gegenüber dem Hinspiel traten sie ohne Torjägerin Lara Seidel und weiteren fünf Spielerinnen an. Dass die sehr gut ausgebildete junge HC L Sieben trotzdem nicht mit links, sondern mit großem kämpferischem Einsatze aller zu besiegen war, zeigte der Spielverlauf. Bis zum fünft- und letztmaligen Gleichstand beim 7:7 (16.Min.) und der einmaligen Gäste-Führung (5:4) verlief die Partie total ausgeglichen. Niemand unserer Fans und den Zuschauern konnte dabei mit einem Kantersieg liebäugeln. Zur Pause stand es „nur“17:12, was beim Handball keineswegs ein Ruhekissen ist.

Der Start in die 2. Spielhälfte verlief optimal. Das Geburtstagskind des Vortages (Herzlichen Glückwunsch) Torhüterin Nadine Werner gab ihrer Abwehr mit sehr guten Paraden Rückhalt. Ihre Vorderleute zündeten den Turbo und im Angriff lief es optimal. Als die gut aufgelegte Stephanie Gaitzsch das 26:14 (40.) erzielte, waren die Messen gelesen. Zur Mannschaftsvorstellung wurde ihr nachträglich zum 30. Geburtstag gratuliert (Herzlichen Glückwunsch!). Ihr Team zeigte auch danach keine Schwächephase. Die HSV-Mädels steigerten sich in einen wahren Spielrausch. Sie zogen unaufhörlich (35:18/50.) davon. Dabei gab es sehenswerte Aktionen von Kreisspielerin Ioana Anna-Maria Pocris zu sehen. Sie gehörte neben Vivian Dresel mit je 11 Treffern zu den Torschützenbesten des Tages.

Kristin Tippmann-Wendrock führte im Rückraum klug Regie. Ihre jungen Mitspielerinnen Frenzi Heft, Nadine Seidel, Leonie Tinney und Emily Mehlhorn brachten sich mit guten Aktionen ein. Trommler Frank Reimann zelebrierte mit den Fans die Dankeszeremonie für die überzeugend auftrumpfende erste Mannschaft des HSV.

„Um die gefürchteten schnelle Gegenstöße der Gäste zu verhindern, hatte wir Abwehrvarianten geprobt, die gut aufgegangen sind. Vivian Dresel erzielte sehenswerte Tore und spielte ihre Mitspielerinnen sehr gut an. Für sie war es heute eines ihrer überragenden Spiele. Vor der ältesten Spielerin, Routinier Sylke Sowa, konnte man heute nur den Hut ziehen. Sie erzielte sieben klasse Treffer und agierte sehr abwehrstark. Zu Übermut sollte das Spiel gegen den HCL II nicht führen. Beim letzten schweren Auswärtsspiel nächsten Sonnabend beim HV Chemnitz II muss die gute Teamleistung wieder bestätigt werden“, blickte Stefan Süßmilch zurück und schon voraus.

Der HSV spielte mit:
Nadine Werner (Tor), Sylke Sowa (7), Kristin Tippmann-Wendrock, Ioana Anna-Maria Pocris (11/2), Leonie Tinney (4), Stephanie Gaitzsch (3), Vivian Dresel (11), Nadine Seidel (2), Emily Mehlhorn, Frenzi Heft (3)

Siebenmeter: HSV 1/1, HCL 3/2
Zeitstrafen: HSV 1, HCL: 2

Karlgeorg Frank

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