F2: Sensationeller Heimsieg zum Saisonabschluss

Meisterschaftsanwärter verspielt Titel und Sachsenliga-Aufstieg in Marienberg
Verbandsliga: HSV 1956 Marienberg II – HSV Mölkau-Die Haie 34:27 (Hz.:17:12)

Der wie immer umformierten 2. Frauenmannschaft des HSV gelang im letzten Spiel der Verbandsliga-Saison 2018/19 der 1. Heimsieg des Jahres 2019. Dabei bezwang sie mit einer super Teamleistung den Spitzenreiter und die klar favorisierte Sieben des HSV Mölkau – Die Haie unerwartet deutlich mit 34:27.

Die Gäste hatten sich den Meistertitel am vorletzten Spieltag eigentlich durch den Punktverlust des HC Glauchau/Meerane bei Plauen-Oberlosa II eigentlich schon gesichert. Weil Plauen aber ein Festspielfehler unterlaufen war, hat Glauchau den verlorenen Punkt diese Woche wieder zugesprochen bekommen. Mölkau reiste daher in Marienberg nicht wie angekündigt als Meister, sondern nur als Spitzenreiter und Meisterschaftsanwärter an. Den Titel und den Aufstieg in die Sachsenliga konnten die Gäste aus eigener Kraft noch schaffen. Dazu war ein Punktgewinn in Marienberg nötig.

Trotz leidenschaftlicher Gegenwehr haben die „Haie“ verloren. Dadurch wurde der HC Glauchau-Meerane neuer Verbandsligameister der St. West. Die Glauchauerinnen strauchelten gegen Leipzig-Mockau nicht und siegten mit 29:21. Die HSV-Sieben hat sich mit ihrem Sensationssieg einen guten 8. Platz erkämpft und den angestrebten Klassenerhalt sicher geschafft.

Bevor der sehr erfreuliche Tabellenstand Realität wurde, verlief die Partie zwischen dem Außenseiter und dem klaren Favoriten bis zum 8:8 (19.) total ausgeglichen. Als die Bergstädterinnen sogar mit einer 17:12 Führung in die Kabinen gingen, gab es auf ihrer Seite entspannte und freudige und bei den Gästen sehr ernste Gesichter zu sehen. Der Start in die 2. Spielhälfte verlief für die Marienbergerinnen optimal. Sie zogen dank einer sehr guten Torhüterleistung von Julia Kluge und durch sehenswertes Angriffsspiel mit 22:13 (37.) davon.

Beim 25:19 (46.) rochen die Gäste noch einmal Morgenluft. So ein Rückstand kann beim Handball in 14 Minuten immer noch aufgeholt werden. Die HSV-Sieben zog wieder mit 30:19 (50.) und 31:22 (52.) davon. Da sie einige Angriffe zu schnell und ohne Torerfolg abschlossen, kam Mölkau noch einmal zum 25:31 (55.) heran. Als die erneut sehr gut aufgelegte Torschützenbeste des Tages, Vivian Dresel, einen Siebenmeter zum 32:25 (57.) verwandelte, hatte man die „Haie“ endgültig gezähmt.

„Wir haben den Gästen ihre Meisterfeier verdorben, weil wir nochmal ein richtig gutes Spiel mit einer überragenden Torhüterin Julia Kluge hinlegten. Sie war eigentlich der Garant für unseren Sieg. Celina Uhlmann zeigte auf ihrer ungewohnten Mittelposition eine überragende Leistung. Sie setzte mit guten An- und Freispielen ihre Mitspielerinnen sehr gut in Szene und spielte selbst torgefährlich. Das war natürlich ganz großes Kino. Die Gäste hatten anfangs auch etwas Wurfpech. Sie sind durch unsere sehr gute Teamleistung verunsichert und durcheinandergekommen. Wir haben diesmal sehr wenige technische Fehler gemacht und das Spiel sehr, sehr gut zu Ende gespielt. Emily Mehlhorn (7T) hat heute nachgewiesen, dass sie eine sehr gute Spielerin für die Halbposition ist. Auch Frenzi Heft (5T) gelang ein gutes Spiel. Es war ein sehr schöner Abschluss für unsere Zweite. Es hat mich auch besonders für Lena Müller gefreut. Sie hat sich immer bei den letzten knappen Niederlagen voll hineingekniet und sogar Tränen vergossen. Sie wollte endlich mal gewinnen. Diesmal hat es geklappt, wobei sie einige Siebenmeter herausgeholt hat.“, resümierte ein sehr zufriedener Trainer Stefan Süßmilch. Er hat sich natürlich sehr gefreut, weil ihm die Zweite auch noch einen Sieg zum Abschied geschenkt hat.

HSV II spielte mit:
Julia Kluge (Tor), Leah-Marie Hennig (1), Sophie Heinrich (1), Vivian Dresel (12/6), Michelle Schmähling (1), Lena Müller (1), Peggy Süß (1), Celina Uhlmann (5), Emily Mehlhorn (7), Frenzi Heft (5)

Siebenmeter: HSV 8/6, Mölkau 8/6
Zeitstrafen: HSV 1, Mölkau 3

Dank an alle Sponsoren, Unterstützer und Helfer (innen)

Wie schon an unseren beiden letzten Heimspieltagen präsentierte sich die Firma DiVANO – Professionelle Haarkosmetik aus Chemnitz mit einem Verkaufsstand am 1. Mai in der Sporthalle „Am Goldkindstein“ und bot ihre neuen Produkte an.

Die Firma DiVANO hat unserem Verein zuletzt dankenswerterweise einige Produkte aus ihrem umfangreichen Sortiment gesponsert, so dass wir allen unseren Helfern, Schieds- und Kampfrichtern, Trainern (innen) und Übungsleiter (innen) mit einem kleinen Geschenk danken konnten.

Außerdem überreichte Geschäftsführer Rainer Böttrich jeder Spielerin der beiden Frauenmannschaften zu ihrem Saisonabschluss ein zusätzliches Extra, ein von ihm neu entwickeltes Produkt.

Auch an dieser Stelle möchten wir uns als Vorstand für diese Spende bei der Firma DiVANO, sowie auch bei allen Sponsoren und Unterstützern, die uns in irgendeiner Art und Weise bisher und während der Saison unterstützt haben, recht, recht herzlich bedanken.

Denn ohne diese finanziellen Hilfen und die vieler Helfer (innen) wäre unser Spielbetrieb nicht durchführbar.

Karlgeorg Frank