wJA: Bezirkspokal bleibt in Marienberg

Die weibliche Jugend A des HSV gewinnt den Bezirkspokal
Endspiel: HSV 1956 Marienberg – Glauchau/Meerane 34:30 (Hz 18:18)

Nur für den Bezirkspokalwettbewerb wurde die weibliche Jugend A des HSV aufgestellt. Am 1. Mai konnte die Mannschaft das Bezirkspokalfinale in der heimischen Halle mit 34:30 für sich entscheiden. Gegner war das A-Jugend Team des HC Glauchau/Meerane, welches die Spannung bis zum Schluss hochhielt.

„Für ihre sehr guten spielerischen Leistungen und ihren leidenschaftlichen Einsatz im Abwehrverhalten haben sich unsere acht Jugendlichen ein sehr großes Lob meinerseits und unseres Vorstandes verdient.“ freute sich Interimstrainer und HSV-Präsident Karlgeorg Frank über den Erfolg. Die eigene Mannschaft musste einige Nachteile gegenüber dem HC Glauchau kompensieren. Die spielstarken Gäste traten mit acht Spielerinnen mehr an und konnten ihren Aktiven mehr Verschnaufpausen gönnen. Die HSV-A-Jugend Mannschaft hat nicht einmal vorher zusammen trainiert und hat nur im Vorrundenspiel bei der SG Nickelhütte Aue in der Formation des Finales zusammengespielt. Die Gäste spielten dagegen als A-Jugend in der Kreisliga der Frauen und wurden dort Meister.

„Dass die HSV-Sieben trotz aller Widrigkeiten den Bezirkspokal erkämpft hat, spricht für ihren vorbildlichen Einsatz. Ohne diesem wäre der Erfolg nicht möglich gewesen,“ meint der darüber glückliche HSV-Präsident Karlgeorg Frank. Sein Team bestand aus fünf Spielerinnen der 1. und 2. Frauenmannschaft und drei nicht im Spielbetrieb stehenden B-Jugendlichen.

Der Start in das Finale war alles andere als gut. Die eingespielten Gäste trumpften stark auf und führten bis zum erstmaligen Gleichstand beim 14:14 (22.) mehrmals mit 3 Toren. (3:0/4:1/10:7/ 11:8). Bis zur Pause (18:18) und dem letztmaligen Gleichstand beim 22:22 (41.) wechselten die Führungen ständig. In der Folge steigerte sich die HSV-Sieben und baute ihre Führung ständig (25:23/ 28:24/32.25/54.) aus. Noch einmal bäumten sich die Gäste auf und kamen zum 28:32 (56:26) heran. 15 Sekunden später erzielte Frenzi Heft mit ihrem 7. Tor das spielentscheidende 33:28. Die überragende Leonie Tinney erzielte mit ihrem 11. Feldtor den letzten Treffer des Finals zum 34:30.

Sie und die einsatzstark spielende Emily Mehlhorn (11/2 T) waren die besten HSV-Torschützinnen des Tages. „Auch wenn die drei namentlich erwähnten Spielerinnen der HSV-Ersten wie erwartet zu den Leistungsträgerinnen wurden, so haben Torhüterin Anne-Lea Schönherr und die noch B-Jugendlichen Sophie Heinrich, Emma Bielawny, Lena Roscher und Lisa Drechsel ebenfalls mit ihren sehr guten Leistungen wesentlich zum Erfolg beigetragen. Nur dank der sehr guten Teamleistung konnte der Bezirkspokal erkämpft werden“, ergänzte Präsident Karlgeorg Frank. Auf der Bank standen ihm Teamleiterin Silke Heft und E-Jugend Trainerin Julia Kluge zur Seite.

Die A-Jugend spielte mit:
Anna-Lea Schönherr (Tor), Lena Roscher, Frenzi Heft (7), Emily Mehlhorn (11/2), Lisa Drechsel, Sophie Heinrich (1), Leonie Tinney (11), Emma Bielawny (4),

Siebenmeter: HSV2/2, HC 5/5
Zeitstrafen: HSV 1, HC 3.

Karlgeorg Frank