Endspiele: Favoriten gewinnen die Pokale

Bei den Bezirkspokalfinalspielen, die am 1. Mai in der Sporthalle am „Goldkindstein“ vor jeweils sehr stattlichen Fan- und Zuschauerkulissen stattfanden, gab es sehenswerte Angriffsaktionen, gute Torhüterparaden und spannende Spiele zu sehen. Dabei konnten sich jeweils die Favoriten behaupten.

Vor allem bekamen die Handballfans wieder einmal niveauvollen Männer- und A-Jugendhandball zu sehen. Den gibt es sonst bekanntlich nicht im Altkreis Marienberg zu sehen. Die jeweiligen Siegerehrungen wurden durch den Vorsitzenden der Bezirksspielleitung Chemnitz, Sportfreund Gottfried Schüller, seinem Stellvertreter Rick Herrmann, dem Hauptamtsleiter der Stadtverwaltung Marienberg Bert Meyer und durch Unterstützung von HSV-Vereinsmitgliedern durchgeführt. Dank sehr vieler engagierter Helfer (innen) wurde das Turnier eine weitere sehr gelungene Sportveranstaltung in der Vereinsgeschichte des Marienberger Handballsports.

Folgende Ergebnisse wurden erzielt und damit die Bezirkspokalsieger ermittelt:

Männliche Jugend A: Der favorisierte HC Fraureuth (Fünfter der Sachsenliga) gewann gegen den Zweitplatzierten der Bezirksliga, den Zwönitzer HSV 1928 mit 33:26 (Hz17:13). Dabei hielt der Außenseiter anfangs und bis zum 11:12 (21.) sehr gut mit. Nach der 17:13 Pausenführung verwaltete der HC den Vorsprung und baute ihn auf 32:23 (54.) spielvorentscheidend aus. Immer wenn die Zwönitzer hofften, da geht noch was, konterte der Favorit und zog wieder weg.

Frauen: Der Burgstädter HC als neuer Bezirksmeister und Aufsteiger in die Verbandsliga wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Er bezwang den Vizemeister der 1. Bezirksklasse, den Roßweiner SV, nach ausgeglichener 1. Halbzeit (9:7) am Ende deutlich mit 24:14. Die Partie verlief ähnlich wie die der männlichen A-Jugend. Bis zur Pause verlief sie auf Augenhöhe. Danach zog der Favorit mit 12:7 (38.) davon und baute diesen Vorsprung beim 20:9 (48.) spielentscheidend aus.

weibliche Jugend A: Die weibliche Jugend A des HSV 1956 Marienberg gewann im spannendsten Finale des Tages gegen den HC Glauchau/Meerane mit 34:30. Zur Pause stand es noch 18:18. Erst in den letzten fünf Minuten fiel die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen.

Männer: Auch bei den Männern siegte der Favorit. Die SG Aue/Schneeberg (Bronzemedaillengewinner der Bezirksliga) gewann gegen den Außenseiter, die MSG Freiberg/Weißenborn (10. der 1. Bezirksklasse) nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän und verdient mit 32:25. Der Außenseiter begann sehr gut und führte bis zum erstmaligen Gleichstand (8:8/ 13.) immer. Danach zog der Bezirksligist bis zur Pause mit 20:14 davon. Diesen Vorsprung verwaltete er bis zum Schluss clever, obwohl sich die MSG-Sieben leidenschaftlich gegen die Niederlage stemmte.

Karlgeorg Frank