Info: Saisonfazit der Verbandsliga Mannschaft

Meisterschaftsziel der Zweiten mit Verbandsliga-Klassenerhalt erreicht
14 Spielerinnen spielten auch in der HSV-Ersten

Die 2. Frauenmannschaft des HSV beendete ihre 4. Saison in der Verbandsliga Staffel West mit einem angestrebten Mittelfeldplatz. Trotz enormer Personalprobleme wurde in der zweithöchsten Spielklasse Sachsens der 8. Rang und damit der sichere Klassenerhalt erreicht.

Sieben Siege, zwei Remis und 13 Niederlagen in 22 Punktspielen ergaben 16:28 Punkte. 562 eigene Treffer standen 625 Gegentoren gegenüber. Die HSV-Sieben um Trainer Stefan Süßmilch und Teamleiterin Kerstin Schmähling ließ dabei den Zwönitzer HSV 1928 hinter sich und war das best platzierte Frauenteam des Erzgebirgskreises innerhalb der Verbandsliga.

Keine Spielerin war in allen Partien dabei. Drei Torhüterinnen und 18 Feldspielerinnen kamen zu Einsätzen. Ebenfalls drei Torhüterinnen und 11 Feldspielerinnen kamen zu Einsätzen in der HSV-Ersten. Oftmals saßen vor allem auswärts nur ein bis zwei Auswechselspielerinnen auf der Bank. Vivian Dresel wurde Torschützenbeste der Zweiten und als 13. bestplatzierte in der Torschützenbestenliste der Liga mit 97/32 Toren in 12 Spielen. Auf die meisten Einsätze in beiden Frauenteams können Emily Mehlhorn (36x), Nadine Seidel (35x), Vivian Dresel (33x), Frenzi Heft (32x), Leonie Tinney (29x) und Lena Müller (2x) verweisen.

Die fünf 16-17jährigen Sophie Heinrich, Emily Mehlhorn, Frenzi Heft, Leonie Tinney und Anna-Lea Schönherr (Torhüterin) kamen zusätzlich noch in der HSV-A und B-Jugend bei Bezirkspokalspielen zum Einsatz. Dabei wurden sie in der A-Jugend Bezirkspokalsieger. Die jungen Muttis Peggy Süß und Nikolett Ludanyi sprangen mehrmals dankenswerterweise ein.

Erfreulicherweise war auch Leah-Marie Hennig nach ihrer Pause öfters dabei. Leider kam Celina Uhlmann arbeitsbedingt nur auf neun Einsätze, wobei sie im letzten Spiel der Saison beim Überraschungssieg gegen Mölkau eine super Leistung bot. Wenn sie öfter dabei gewesen wäre, hätte die HSV-Zweite einige Punkte mehr einfahren können.

Die Zweite musste kurz vor Saisonende zwei sehr knappe und unglückliche Heimniederlagen gegen Riesa II (26:27) und Turbine Leipzig (23:24) hinnehmen. Wenn wir dabei gepunktet hätten, wäre der Klassenerhalt zeitiger sicher gewesen.

„Wir haben eigentlich mit dem Klassenerhalt alles erreicht, was wir wollten. Ein großes Kompliment geht an das gesamte Team. Es hat sich nie aufgegeben, super Einsatz gezeigt und musste immer in anderen Besetzungen spielen. Einige konnten nicht trainieren und haben sich trotzdem gut eingebracht. Daher war das Zusammenspiel ganz schwierig. Zwischenzeitlich sah es zwar nicht so gut aus, weil wir einige Spiele der beiden Frauenteams zeitgleich bestreiten mussten und die Erste auch noch nicht gerettet war. Wir konnten daher unsere Zweite nicht mit unseren jungen Spielerinnen verstärken.

Unsere letzte Partie zuhause war ein Traumspiel. Wir haben mit einer sehr guten Teamleistung den schon als Meister gefeierten HSV Mölkau-Die Haie sensationell mit 34:27 bezwungen. Beachtlicher war dies umso mehr, weil wir den Erfolg ohne Leonie Tinney und Nadine Seidel erreichten. Das hätte selbst der anwesende Staffelleiter nicht gedacht. Er hatte die Goldmedaillen für die Meisterehrung im Gepäck. Durch unseren Sieg haben wir den HC Glauchau/Meerane zum Meister und Aufsteiger gemacht. Letztere verzichteten allerdings darauf, so dass die Haie wenigstens den Aufstieg wahrnehmen können.

Beim Saisonabschlussspiel hat man gesehen, welch gutes Potential in den jungen Spielerinnen vorhanden ist. Wenn alle weiter zur Stange halten, werden sie die hoffnungsvolle Zukunft des Marienberger Frauenhandballs sein. Insgesamt können wir mit dem Abschneiden bei den Frauenteams sehr zufrieden sein. Mit so einem kleinen Kader in der Sachsen- und Verbandsliga zu bestehen, ist sehr bemerkenswert.

Ich bin daher mit dem Erreichten bei meiner letzten Saison für den HSV sehr zufrieden und bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben, recht herzlich. Ich werde dem HSV weiter verbunden sein und mich an die schönen Jahre in Marienberg und an die treuen Fans sehr gern erinnern. Nur wenn ich demnächst mit meiner neuen Mannschaft von der USV/TU Dresden zum Sachsenligapunktspiel zu Gast sein werde und ich meine ehemalige Sieben in Dresden empfange, wird die Sportfreundschaft ruhen müssen und wir werden sportliche Rivalen sein“, resümierte der sehr zufriedene, scheidende Trainer Stefan Süßmilch..

Statistischer Teil:

Zu Einsätzen in der 2. Mannschaft des HSV 1956 Marienberg gehörten:
Trainer: Stefan Süßmilch, Teamleiterin Kerstin Schmähling,
8. Platz in der Verbandsliga Staffel West, 22 Punktspiele,
7 Siege, 2 Remis, 13 Niederlagen, 16:28 Pkt. 562:625Tore,
sechstbester Angriff und schlechteste Abwehr,
höchster Heimsieg:26:16 Waldheim, höchster Auswärtssieg: 25:22 Schkeuditz,
höchste Heimniederlage: 28:43 HVC III, höchste Auswärtsniederlage 35:18 HC Glauchau/Meerane

Drei Torhüterinnen und 18 Feldspielerinnen kamen zu Einsätzen,
drei Torhüterinnen und elf Feldspielerinnen kamen zu Einsätzen in der HSV-Ersten

Vivian Dresel wurde Torschützenbeste der Zweiten und als 13. bestplatzierte in der Torschützenbestenliste der Liga mit 97/32 Toren in 12 Spielen

Niemand war bei allen 22 Punktspielen dabei.

Zu Einsätzen kamen: (Reihenfolge nach Anzahl der Einsätze.)

Torhüterinnen:
Julia Kluge (21/0/0), Anna-Lea Schönherr (19M70/0), Laura Monse(2/0/0)

Feldspielerinnen:
Sophie Heinrich (21M/41/0), Lena Müller (19 M/54/0), Michelle Schmähling (17M/16/9T),
Frenzi Heft (16M78/10), Peggy Süß (14M/55/0), Emily Mehlhorn (13M/73/13T), Nadine Seidel (13/34/0T),
Vivian Dresel (12M/97/32T) , Leah-Marie Hennig (10M/14/0T), Celina Uhlmann (9M/31/0T), Leonie Tinney (8M/46/0T), Nikolett Ludanyi (3M/ 11/3T), Jessica Richter(3M70/0T), Franziska Reimann (2M/3/0T), Ioane-Anna- Maria Pocris ( (1M/7/2T), Sylke Sowa (1M/2/0T), Claudia Grützmann (1M/2/0), Julie Placzek (1M/0/0), ,

(M = Anzahl der Meisterschaftsspiele, T= Anzahl der Tore)
Karlgeorg Frank