Info: Saisonübersicht aller HSV-Teams 2018/2019

Trotz erreichter Ziele Medaillenausbeute geringer als im Vorjahr
HSV-Teams erkämpften je eine Gold- und Silber- sowie drei Bronzemedaillen

Für die sieben Teams des HSV, die am Pokal- und Punktspielbetrieb 2018/19 teilnahmen, ist die Saison bereits wieder Geschichte. Die Medaillenausbeute gegenüber den letzten sehr erfolgreichen Jahren ist geringer, aber die Bedingungen waren diesmal, bedingt durch den Neuaufbau vieler Teams, auch schlechter. Trotzdem konnten sie auf Erreichung ihrer Meisterschaftsziele und auf unerwartete beachtliche Ergebnisse verweisen.

Von den zwei Frauen- und fünf Nachwuchsteams wurden eine Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen erkämpft. Die total neu formierte 1. Frauen-Sieben, das Aushängeschild des Vereins, belegte in der Sachsenliga mit beachtlichen 26:18 Punkten einen guten 5. Platz. Sie war damit das beste Frauenteam des Erzgebirgskreises in der höchsten Spielklasse Sachsens. Mit Ioana Ana-Maria Pocris hatte es die zweitbeste Torschützin der Liga (160T in 20 Spielen) in ihren Reihen.

Die ebenfalls neu formierte 2. Frauensieben erreichte als Achter in der Verbandsliga Staffel West sicher den angestrebten Klassenerhalt. Diese Ergebnisse sind umso bemerkenswerter, weil sie mit einem Minikader von vier Torhüterinnen und 18 Feldspielerinnen (davon sechs A-B Jugendliche) für beide Teams erreicht wurden. Außerdem mussten viele unter 21-jährige oftmals zwei Spiele an einem Tag bestreiten. Viele mussten doppelt und die A-Jugendlichen sogar in drei Teams spielen.

Auf die meisten Einsätze in beiden Frauenteams können Emily Mehlhorn (36x), Nadine Seidel (35x), Vivian Dresel (33x), Frenzi Heft (32x), Leonie Tinney (29x) und Lena Müller (2x) verweisen. Die fünf 16-17jährigen Sophie Heinrich, Emily Mehlhorn, Frenzi Heft, Leonie Tinney und Anna-Lea Schönherr (Torhüterin) kamen zusätzlich noch in der HSV-A und B-Jugend bei Bezirkspokalspielen zum Einsatz. Zum Glück gab es trotz mancher Doppelbelastung kaum Verletzte.

HSV-Trainer Stefan Süßmilch, der beide Frauenteams trainierte, hatte ein riesiges Pensum zu bestreiten. Er wurde im Training einmal wöchentlich vom neuen Torhüterinnentrainer Frank Reimann und bei den organisatorischen Dingen (Fahrdienst, technische Beratung usw.) von den beiden Teamleiterinnen Silke Heft und Kerstin Schmähling bestens unterstützt.

Leider nahm keine B-Jugend des HSV am Punktspielbetrieb teil. Sie und eine extra zusammen gestellte weibliche A-B-Jugend nahm nur am Bezirkspokalwettbewerb teil. Dabei wurden die acht Jugendlichen Bezirkspokalsieger der weiblichen Jugend A. Das kleine Team hatte HSV-Präsident Karlgeorg Frank zusammengestellt. Nur bei den drei Pokalspielen betreuten Trainerin Julia Kluge und Teamleiterin Silke Heft gemeinsam mit ihm die Mannschaft.

Neben dieser Goldmedaille erkämpfte sich die weibliche E-Jugend des HSV um die Trainerinnen Katrin Stahr und Julia Kluge eine Silbermedaille und zweimal Bronze. Sie wurde dabei Vizebezirksmeister, Dritter im Bezirkspokalwettbewerb und Dritter bei den Kreis-, Kinder- und Jugendspielen der SKL Chemnitz. Zusätzlich hatten sich die E-Mädchen für die Bestenermittlung Sachsens qualifiziert und erreichten dort den 6. Platz.

Die neu formierte weibliche D-Jugend um Trainer Chris Tippmann und Übungsleiterin Michelle Schmähling gewann Bronze im Bezirkspokalwettbewerb. In der Bezirksliga wurde man nur Letzter.

Die weibliche C-Jugend um Trainer Thomas Ehnert erreichte in der Kreisliga Zwickau Staffel 1 Rang Fünf von sieben Teams. Für die weibliche Jugend F (Minis) um das Übungsleiterinnenquartett Dana Dresel, Barbara Schade, Annette Oehme und Ronny Seidel ging die Saison in der Kreisliga Mittelsachsen auf Platz sieben und damit dem letzten Platz zu Ende. Beide Teams gingen aber mit neuen Formationen ins Rennen und mussten erwartungsgemäß noch Lehrgeld zahlen. Sie konnten diesmal nicht um die Medaillenränge kämpfen.

„Auch wenn unsere erreichten Ergebnisse nicht so gut wie im Vorjahr waren, so können sie sich im Vergleich mit anderen Vereinen durchaus sehen lassen. Allein, dass wir zwei Frauenteams in den höchsten Spielklassen des HVS haben, kann im Bezirk Chemnitz nur der HV Chemnitz vorweisen. Neben dem HVC und dem BSV Sachsen Zwickau (2. Bundesliga und Sachsenliga) gehören wir zu den Vereinen mit den höchstklassigen Frauenteams des Spielbezirkes. Auch im Nachwuchsbereich konnten wir Ergebnisse erreichen, wovon viele nur träumen konnten.

Trotzdem haben wir gegenüber den Vorjahren noch Nachholbedarf. Wir sind aber durch die weibliche D-Jugend, die im kommenden Jahr wieder in der Sachsenliga spielt, auf einem guten Weg. Alle unsere guten Ergebnisse waren nur möglich, dank der wiederholt engagierten Mitarbeit und des persönlichen Einsatzes unserer Vorstands- und Vereinsmitglieder, unserer Helfer, Unterstützer, der finanziellen Unterstützung unserer Sponsoren und verschiedener Institutionen und der Medien. Einmal mehr danke ich persönliche und im Namen unseres Vorstandes allen (!!), die in irgendeiner Art und Weise ihren Beitrag an den schönen Erfolgen der Saison 2018/19 geleistet haben.

Es war wieder ein gelungenes Gemeinschaftswerk Vieler, das es gilt, auch in der kommenden Saison erneut anzustreben. Alle daran Beteiligten können sich mit uns darüber freuen und auf das Erreichte stolz sein “, resümierte der zufriedene HSV-Präsident Karlgeorg Frank.

Karlgeorg Frank