Vorschau: Punktspielstart am Wochenende

Fünf Teams des HSV starten in neue Saison
Frauen-Teams und wB auswärts – wD mit Heimspielen

Mit zwei Heim- und drei Auswärtsspielen starten fünf Teams in die neue Handballsaison 2019/2020. Zum Auftakt gibt die weibliche D-Jugend am Sonnabend zuhause ihr Debüt in der Sachsenliga (Anwurf 10:30 Uhr gegen SG Rödertal/Radeberg II). 12:15 Uhr empfängt die weibliche Bezirksliga D-Jugend II den TSV Penig.

Am Sonntag gastiert die B-Jugend 13:00 in Hausdorf und spielt dort gegen den Geringswalder SV. Die beiden HSV-Frauenteams sind am selben Tag in Chemnitz zu Gast und treffen dort auf die 2. und 3. Mannschaft des HVC.

Schweres Auftaktspiel für Sachsenliga-Team des HSV

In der vorigen Saison wurde die neu formierte die 1. Mannschaft um den damaligen Trainer Stefan Süßmilch Fünfter in der Sachsenliga und damit das bestplatzierte Team des Erzgebirgskreises. Das Meisterschaftsziel konnte erreicht werden. Am kommenden Sonntag beginnt für die Bergstädterinnen um ihre neue Trainerin Lucie Hribova und Assistentin Marcela Splechtova mit einem Auswärtsspiel die neue Saison 2019/20.

Marcela sollte eigentlich als Aktive das Team dank ihrer Erfahrung aus der 2.und 3.Liga wesentlich verstärken. Eine Verletzung, die eine Knie-Operation zur Folge hatte, hat sie aber vorerst auf die Bank verbannt.

Die Sachsenliga besteht wieder aus 12 Teams. Mit dem HC Hoyerswerda ist ein Absteiger aus der Oberliga hinzugekommen. Aufsteiger aus der Verbandsliga sind die spielstarken Teams vom VfB Bischofswerda und dem HSV Mölkau-Die Haie. Abgestiegen sind der Radeberger SV und der SC Markranstadt II. Der Vorjahresmeister Meister Rödertal II ist aufgestiegen.

Nadine Seidel gehört nicht mehr zum Kader und ist nach Dresden zurückgekehrt. Sie ist der einzige Abgang beim HSV. Zugänge sind mit Anne-Katrin Weingardt (vom HV Chemnitz zurück) und aus der HSV- B-Jugend Emma Bielawny, Lena Roscher und Lisa Drechsel zu vermelden. Verletzt ist leider noch Emily Mehlhorn, so dass sich gleich zum Saisonauftakt Besetzungsprobleme ergeben.

Die HSV- Erste gastiert am kommenden Sonntag in der Sachsenhalle in Chemnitz (Anwurf 16:30 Uhr) beim spielstarken Vorjahres-Sechsten HV Chemnitz II. Da sich bestimmt einige Teams in den Ligen besetzungsmäßig verändert haben, sind Prognosen über die eventuelle Spielstärke der Gegnerinnen sehr schwer. Dies wird erst im Laufe der Saison besser möglich sein. Eine grobe Orientierung ist daher auch nur die Platzierung des Vorjahres.

„Es wird am Wochenende für beide Teams der erste scharfe Start. Die Punktspiele sind etwas anderes als die Pokalspiele. Wir werden alles geben. In der Abwehr müssen wir ordentlich stehen und im Angriff clever spielen. In welchen Besetzungen wir auflaufen, kann erst beim Abschlusstraining am Freitag festgelegt werden. Ich möchte gern, dass unsere Teams das im Wettkampf umsetzen, was wir trainiert haben“, blickt Lucie Hribova auf ihr erstes Punktspiel für den HSV als neue Trainerin voraus.

Außenseiterrolle für die HSV-Zweite beim Punktspielstart

Auch für die 2. Mannschaft des HSV beginnt die Saison am Sonntag in Chemnitz (Anwurf 14:30Uhr) mit der Partie beim Vorjahres-Vierten HV Chemnitz III. Die HSV-Zweite wird ebenfalls von Trainerin Lucie Hribova und ihrer Assistentin Marcela Splechtova trainiert. In der 12-er Staffel der Verbandsliga Staffel West gehören neuerdings Absteiger SC Markranstädt II sowie die beiden Bezirksmeister von Leipzig und Chemnitz (AAC Amazonen Leipzig, Burgstädter HC) dazu.
Absteiger waren der SV Plauen-Oberlosa II (zurückgezogen) und die TSG Schkeuditz. In die Sachsenliga ist Vizemeister HSV Mölkau-Die Haie aufgestiegen.

Wie sich unsere Zweite genau formieren wird, hängt davon ab, wer zweimal auflaufen kann. Gegen den Vorjahres-Vierten sind die Marienbergerinnen in einer Außenseiterrolle. Auch in dieser Saison ist das Meisterschaftsziel der Klassenerhalt. Dieser wurde im Vorjahr mit dem 8. Platz noch unter der Leitung des verabschiedeten Trainers Stefan Süßmilch geschafft. Es wird aber auf Grund der sehr dünnen Personaldecke ein absoluter Kraftakt werden, um daran anzuknüpfen.

Karlgeorg Frank