F1: Missglückter Punktspiel-Saisonstart in der Sachsenliga

Auswärtsniederlage bei Drittliga-Reserve vom HV Chemnitz
Sachsenliga: HV Chemnitz II – HSV 1956 Marienberg 27:21 (Hz12:14)

In der fünften Saison in der Sachsenliga missglückte der Punktspielstart der HSV-Ersten. Die Bergstädterinnen mussten sich bei der Drittliga-Reserve des HV Chemnitz nach verteiltem Spielverlauf deutlich mit 21:27 geschlagen geben. Dabei hatten die Gäste einen guten Start.

Sie lagen bis zur hoffnungsvollen 14:12 Pausenführung nur einmal (0:1) zurück, viermal (1:1/2:2/3:3 und 11:11) stand es bis dahin Remis und sonst führten sie ständig mit 1-3 Toren. Der Start in die 2. Spielhälfte misslang allerdings. Acht Minuten gelang kein Tor. Während die HVC-Zweite legte dagegen einen sehr guten Lauf hin und traf sechsmal.

Nach diesem 14:18 Rückstand kämpfte sich die HSV-Sieben wieder zum 18:18 (44.) heran. Das spannende Bezirksderby schien erneut offen zu sein. Die Gastgeberinnen setzten sich aber mit drei Toren (21:18 /49.) ab und verwalteten diesen Vorsprung bis zum 23:20 (54.) clever. Weil unsere Sieben leider danach fünf Minuten ohne Torerfolg blieb, war das Spiel beim 20:25(58.) endgültig verloren.

„Ich war bloß mit der 1. Halbzeit zufrieden. Da haben wir ordentlich gespielt. In Abwehr und Angriff wurde gut agiert. Leider verschliefen wir die ersten acht Minuten der 2.Halbzeit. Da haben wir das Spiel verloren. Ab dieser Zeit ging nichts mehr. Die Abwehr hat nicht mehr funktioniert und im Angriff fehlte die Sicherheit.

Wir haben durch ungeschickte Fouls einige Zeitstrafen kassiert. Diese schwächten uns unnötig und führten zu einigen vermeidbaren Toren. Der HV C hat nicht überragend gespielt und war durchaus zu schlagen. Meine Mannschaft erfüllte ihre Aufgabe diesmal nicht. Wir müssen aus den Fehlern lernen und uns auf das nächste Spiel konzentrieren“, so das Fazit von HSV-Trainerin Lucie Hribova. Sie bestritt in Chemnitz ihr Punktspiel-Debüt als HSV-Verantwortliche auf der Bank.

Die Torschützenbesten des Tages waren beim HSV Ioana Ana-Maria Pocris (7/2) und Leonie Tinney (6) sowie Leonie Meersteiner (9/3T) beim HVC.

HSV spielte mit:
Nadine Werner, Laura Monse (Tor), Sylke Sowa, Kristin Tippmann-Wendrock (1), Ioana Anna-Maria Pocris (7/2), Vivian Dresel (3/1), Celina Uhlmann, Leonie Tinney (6), Anne-Katrin Weingardt (2), Frenzi Heft (2),

Siebenmeter: HSV 5/3 HVC 4/4
Zeitstrafen: beide je 7

Karlgeorg Frank