F2: Punktgewinn 11 Sekunden vor Schluß ergattert

HSV-Reserve erkämpft wichtigen Punkt
Verbandsliga: HV Chemnitz IIIHSV 1956 Marienberg II 26:26 (Hz.13:14)

Die 2. Mannschaft des HSV hat sich beim Punktspielstart in der Verbandsliga St. West einen sehr wichtigen Punkt erkämpft. Die einmal mehr neu formierte Zweite erreichte in einem bis zuletzt spannenden Handballkrimi bei der spielstarken 3. Mannschaft des HV Chemnitz ein 26:26.

Nach ausgeglichenem Beginn bis zum 6:6 (12.) zog die HV-Sieben dreimal mit drei Toren (9:6/10:7/ 11:8) davon. Die Gäste kamen wieder heran und gingen sogar mit einer 14:13 Führung in die Pause. Fast identisch verlief die 2. Spielhälfte. Ein paarmal stand es Remis. Dann zog der HVC mehrmals mit drei Toren bis 22:19 (42.) davon. Als die sich nie aufgebenden Marienbergerinnen erstmals beim 22:22 (46.) herankamen, war das Verbandsliga-Bezirksderby wieder offen.

Die HV-Dritte legte bis kurz vor Schluss immer wieder ein Tor vor. Die Gäste glichen prompt aus. Als es 26:25 (57:41 Min) für den HVC stand, nahmen beide Teams ihre letzten Auszeiten. In dieser hektischen Schlussphase erzielte Leonie Tinney elf Sekunden vorm Abpfiff den umjubelten Ausgleichstreffer zum 26:26 Endstand. Die Torschützenbesten des Tages waren Sylke Sowa (6) und Vivian Dresel (6/2) für den HSV und Kathlen Siegert (6) für den HVC.

„Die Mädels haben alle sehr gut gekämpft. Es war ein äußerst ausgeglichenes Spiel mit einem glücklichen Ende für uns. Das Remis war eigentlich okay“, meinte die darüber zufriedene Trainerin Lucie Hribova.

HSVII spielte mit:
Julia Kluge, Anna-Lea Schönherr (Tor), Sophie Heinrich, Sylke Sowa (6), Michelle Schmähling (1), Vivian Dresel (6/2), Frenzi Heft (2), Lena Müller, Celina Uhlmann (2), Leonie Tinney (4), Anne-Katrin Weingardt (2), Leah-Marie Hennig (1)

Siebenmeter: HSV II 2/2, HVC III 4/1

Zeitstrafen: HSV II 4, HVC III 4

Karlgeorg Frank