F2: Souveräner Sieg gegen Schlusslicht

Verbandsliga: HSV 1956 Marienberg II – VfL Waldheim 32:20 (Hz.18:9)

Einen wichtigen und souveränen, niemals gefährdeten 32:20 Heimsieg
gab es für die 2. HSV-Mannschaft. In der Verbandsliga bezwang sie das Schlusslicht vom VfL Waldheim 54. Der wie immer umformierten Zweiten gelang damit eindrucksvoll die angestrebte Wiedergutmachung des verkorksten Vorwochenspiels gegen Mockau.

Das Spiel startete genauso furios wie vorher die Erste. Nur einmal stand die Partie Remis (1:1) und nach 16 Minuten stand eine 11:4 Führung an der Anzeigetafel. Die wurde noch bis zum 17:5(24.) ausgebaut. Nach dem souveränen 18:9 Pausenstand erhöhten die Bergstädterinnen ihren Vorsprung auf 28:15 in der 45. Minute.

In den folgenden zehn Minuten vergaben sie allerdings gute Chancen und es gelang nur ein Tor. Das ominöse 30. wollte einfach nicht gelingen. Erst in der 56. Minute erzielte es Frenzi Heft. Die Gäste hatten aber auch Probleme bei der Chancenverwertung, so dass der Heimsieg der HSV-Sieben niemals in Gefahr geriet.

Marcela Splechtova gab als Verantwortliche auf der Bank allen jungen Spielerinnen längere Einsatzzeiten. Auf Grund des souveränen Spielverlaufs verzichtete sie auf den Einsatz ihrer Chefin Lucie Hribova. Beide verlebten daher dank des guten Spiels ihres Teams einen geruhsamen und entspannten Tag als Steuerfrauen.

Die beiden HSV-Torhüterinnen gaben der Abwehr guten Rückhalt. Kreisläuferin Lena Müller war mit neun Toren (!!) die beste Torschützin des Tages. „Der Gegner reiste ersatzgeschwächt mit nur acht Spielerinnen an. Daher hatten wir vorgegeben, schnell zu spielen. Das haben wir teilweise gut umgesetzt. Wir probierten auch viele verschiedene Formationen unter Wettkampfbedingungen. Das hat manchmal unserem Spielfluss geschadet. Logischerweise gab es einige Abstimmungsprobleme.

Unsere jungen Spielerinnen brauchen aber die Spielpraxis. Trotzdem sind uns sehr gute Aktionen gelungen. Der Sieg hätte sogar höher ausfallen können, wenn wir nicht die Durststrecke zwischen der 45. und 55. Minute hingelegt hätten. Es war insgesamt eine gute Teamleistung“, schätzte die Spielertrainerin die Partie ein.

Die Torschützenbeste des Tages bei den Gästen war Franziska Kirchner (8/1 T), die sich immer um Ergebniskorrektur bemühten und sich gegen eine noch höhere Niederlage stemmten. Mit 5:3 Punkten bei einem noch ausstehenden Nachholspiel bei Turbine Leipzig geht das junge HSV-Team als Tabellensechster in die Herbstferienpause.

HSVII spielte mit:
Anna-Lea Schönherr, Julia Kluge (Tor), Lena Roscher, Lisa Drechsel (1), Sophie Heinrich (3), Michelle Schmähling (2), Celina Uhlmann (5), Emma Bielawny (4), Lena Müller (9), Lucie Hribova, Frenzi Heft (6), Leah Marie Hennig (2)

Siebenmeter: HSVII 1/0/ VfL 10/5
Zeitstrafen: HSV II 4, VfL 4

Karlgeorg Frank