F2: Gutes Verbandsliga-Punktspiel

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Torhüterin Julia Kluge
Verbandsliga: HSV 1956 Marienberg II – Turbine Leipzig 24:13 (Hz.9:8)

Die HSV-Zweite spielte am vergangenen Sonnabend gegen Turbine Leipzig in heimischen Gefilden. Das Hinspiel endete am 5. Januar 23:23. Dabei hatten die mit Spielerinnen ihrer Ersten verstärkten Marienbergerinnen nicht überzeugt. Man war also seitens des HSV gespannt, wie es diesmal verlaufen würde.

In ihrem ersten Spiel für den HSV erzielte Alisa Günther (37) zwei zum Teil spektakuläre Treffer

In anderer Formation als in Leipzig lief das HSV-Team diesmal auf. Von den zwölf Spielerinnen, die in Leipzig spielten, waren nur sieben dabei. Die lange verletzte Marcela Splechtova agierte nicht nur als Siebenmeterwerferin, sondern auch als vollwertige Feldspielerin.

Ihr Debüt im HSV-Trikot gab Neuzugang Alisa Günther vom SV Tanne Thalheim. Lena Müller und Leah-Marie Hennig mussten auf der Bank Platz nehmen. Beide hatten sich im Spiel gegen Burgstädt eine Verletzung zugezogen.

Umso erfreulicher war es, dass diese neu formierte Sieben einen unerwartet souveränen und sicheren 24:13 Sieg landen konnte. „Ich hatte nicht erwartet, dass es gegen Turbine nach unserem schwachen Hinspiel so gut läuft“, war das erste kurze Fazit von HSV-Trainerin Lucie Hribova. Aufgrund des souveränen Spielverlaufes musste sie sich diesmal nicht einwechseln.

Ihre Sieben erspielte einen guten Start (2:0). Nach dem 3:3 gab es aber einige Abstimmungsprobleme und man geriet in einen 4:7 Rückstand. Nachdem sich die HSV-Zweite zum 7:7 herangekämpft hatte, ist sie mit einer knappen 9:8 Führung in die Kabine gegangen.

Nach der Pause erfolgte eine Leistungssteigerung und die Turbinen wurden förmlich überrollt. „Weil wir in der Abwehr sehr gutstanden und alle großen Einsatz zeigten, konnten wir den Vorsprung systematisch ausbauen (15:10/39/ 21:11 (49.). Im Angriff sind uns sehr gute Aktionen bei der 1. und 2. Welle gelungen. Alle Spielerinnen erhielten ihre Spielanteile. Ich hoffe, dass alle dabei besonders nach der Pause gesehen haben, dass sie sich etwas zutrauen können. Für die kommenden schweren Spiele konnten sie Selbstvertrauen tanken.

Sehr freute mich, dass sich Alisa so gut bei uns im Spiel integriert hat, obwohl sie nur drei Trainingseinheiten mitgemacht hatte.“ ergänzte eine mit der Teamleistung sehr zufriedene HSV-Trainerin Lucie Hribova.

Als ihre Torschützenbeste des Tages, Marcela Splechtova (8/3T) vom Siebenmeterpunkt zum 23:11 (54.) einnetzte, war die Partie endgültig entschieden. Emma Bielawny und Anne-Katrin Weingardt standen ihr als Torjägerinnen mit ihren jeweils sechs erzielten Treffern nicht viel nach. Bei den Gästen waren die besten Werferinnen Josephine Strauß und Sandra Unger mit je drei Treffern.

HSV-Torhüterin Julia Kluge gab ihrer Sieben mit sehr guten Paraden den notwendigen Rückhalt. Mit dem Sieg ihres Teams machte sie sich selbst ein nachträgliches Geschenk zu ihrem 30. Geburtstag, den sie in der vergangenen Woche feierte. (Herzlichen Glückwunsch!). Mit 16:12 Punkten festigte ihre Sieben ihren guten 5. Platz, während Turbine Achter mit 10:16 Punkten bleibt.

Bilder vom Spiel

HSV II spielte mit:
Julia Kluge (Tor), Lisa Drechsel, Lena Roscher, Michelle Schmähling (2), Celina Uhlmann, Anne-Katrin Weingardt (6), Alisa Günther (2), Emma Bielawny (6), Marcela Splechtova (8/3), Lucie Hribova

Siebenmeter: HSV II 3/3 Turbine 1/1
Zeitstrafen: HSV 1, Turbine 5

Karlgeorg Frank