Zwei Auswärtsspiele und Spielpause

Die 1. Mannschaft des HSV wird am bevorstehenden Wochenende zweimal auswärts antreten. Alle anderen Marienberger Handball-Teams gehen in die Winterferien-Spielpause. Erst Ende Februar wird der Spielbetrieb fortgesetzt.

Viertelfinale im Pokal und Nachholpunktspiel tags darauf
Landskron-Viertelfinale: SF 01 Dresden – HSV 1956 Marienberg
Sachsenliga: HSV Mölkau-Die Haie – HSV 1956 Marienberg

Am kommenden Samstag (08.02.) muss die HSV-Erste zum Viertelfinale beim Tabellen-Dritten der Verbandsliga St. Ost, Sportfreunde 01 Dresden-Nord, antreten. Die Partie wird um 18:30 Uhr in Dresden SH 117. Grundschule angepfiffen.

Den Sportfreundinnen gelang mit einem 40:16 Kantersieg gegen den Tabellenletzten Koweg Görlitz II die Generalprobe für das anstehende Pokalspiel. Dabei erzielte die Erstplatzierte der Torschützenbestenliste der Verbandsliga St. Ost, Anastasia Naboka, 12/3 Tore. Ihre Kreise gilt es seitens der HSV-Sieben einzuengen, ohne dabei die anderen torgefährlichen Spielerinnen der Dresdnerinnen außeracht zu lassen.

Nach der Papierform betrachtet sind die Bergstädterinnen als Tabellenzweiter der Sachsenliga und damit auch als höherklassiges Team in einer Favoritenrolle. Dass Pokalspiele ihre eigenen Gesetze haben und die „Kleineren die Größeren“ oftmals ärgern, sollte der HSV-Sieben bewusst sein.

„Wir müssten eigentlich als höherklassiges Team das Spiel gewinnen. Alles andere als der Einzug ins Halbfinale wäre eine Enttäuschung. Den vermeintlichen Außenseiter dürfen wir keinesfalls unterschätzen. Volle Konzentration ist gefordert. Wir müssen besser als zuletzt in Weißenborn auftreten“, gibt HSV-Trainerin Lucie Hribova ihre Zielstellung bekannt.

Wegen ihres Urlaubs kann sie diese aber nicht selbst realisieren. Assistentin Marcela Splechtova ist daher in der Pflicht, diese nicht einfache Vorgabe als Steuerfrau von der Bank umzusetzen. Ob sie sich selbst einwechseln muss, wird sich im Spielverlauf ergeben. Dass sie nach ihrer langen Verletzungspause gut drauf ist, hat sie zuletzt eindrucksvoll bewiesen.

Einen Tag später (09.02.) wird sie noch einmal beim Nachholpunktspiel gegen den Tabellenletzten HSV Mölkau-Die Haie (Anwurf 14:00 Uhr SH Oberschule Leipzig-Mölkau) doppelt gefordert. In dieser Partie sind die Bergstädterinnen als Zweitplatzierter nach dem Tabellenstand betrachtet ebenfalls Favorit.

„Wir haben nur wenige Spielerinnen, die auflaufen werden. Ich hoffe, dass die Mädels auch bei den Haien richtig Gas geben, kämpfen bis zum Umfallen und damit den ersten Auswärtssieg des neuen Jahres landen können.“, gibt auch hier Lucie Hribova ihrem Team und ihrer Vertreterin die Marschroute vor.

An dieser Stelle gilt ein herzliches Dankeschön seitens des HSV-Vorstandes an die Sportfreudinnen des HSV Mölkau. Sie hatten einer Spielverlegung zugestimmt, weil die Marienbergerinnen beim angesetzten Termin enorme Personalprobleme hatten.

Karlgeorg Frank