Vorschau: Minispielfest und Heimspieltag
Volles Programm gibt es am Samstag in der Sporthalle am Goldkindstein. Ab 9 Uhr startet das 31. Minispielfest. Teilnehmen werden Mannschaften der Grundschulen aus Wolkenstein, Lauterbach, Pobershau, Großrückerswalde, Marienberg und Pockau. Gegen 12 Uhr wird dann der neue (oder alte) Pokalsieger feststehen. Ab 13 Uhr folgen drei Heimspiele für den HSV, also volles Programm am Samstag.
Im ersten Heimspiel des HSV trifft die HSV-C-Jugend ab 13 Uhr auf den HC Sachsenring. Für die verlustpunktfreien Marienbergerinnen sollte das kein Problem darstellen. Ab 15 Uhr hat die B-Jugend den Tabellenvorletzten der Sachsenliga, den HC Fraureuth, zu Gast. Auch hier können die HSV-Mädchen ihre Punktebilanz verbessern.
Wesentlich schwieriger wird es dann ab 17 Uhr werden, wenn die HSV-Frauen auf den SV Rotation Weißenborn treffen. Das HSV-Team musste im Laufe der Saison schon zweimal den Kürzeren ziehen. Mit Vivian Dresel kehrt eine langzeitverletzte Spielerin langsam ins Team zurück.
Zwei Siebenmeter hatte sie bereits beim Heimsieg gegen Schneeberg verwandelt. In der Partie beim MSV Dresden konnte Vivian Dresel am vergangenen Wochenende dann endlich auch aus dem Spiel heraus wieder mit vier Toren auf sich aufmerksam machen. Für die Rückraum-Spielerin des HSV 1956 Marienberg ein unvergessliches Erlebnis, denn hinter ihr liegt eine lange Leidenszeit. Wegen einer Kreuzband- und Meniskusverletzung hatte die 25-Jährige mehr als ein Jahr pausieren müssen, doch nun ist sie wieder zurück.
„Noch ist Vivian nicht wieder bei 100 Prozent“, sagt Chris Tippmann. Zugleich ist dem Marienberger Trainer die Hoffnung anzumerken, dass die einstige Top-Torjägerin der Liga möglichst rasch wieder zu alter Stärke zurückfindet. Für den HSV wäre das enorm wichtig, denn im Rückraum fallen nun mit Leonie Tinney und Leni Winkler zwei andere Stammkräfte mit ähnlichen Verletzungen längerfristig aus. Beim MSV Dresden wurde das auch über gelungene Pässe an den Kreis kompensiert, doch gegen Weißenborn wird es ebenso auf Abschlüsse aus der Fernwurfzone ankommen. Variabilität ist gefragt, um in diesem richtungsweisenden Spiel zu bestehen. Es geht darum, das Podest nicht aus den Augen zu verlieren. Mit einem Heimsieg gegen den nur um einen Punkt besseren Tabellendritten aus Weißenborn könnten die auf Rang 4 abgerutschten Gastgeberinnen schon am Samstag wieder auf den Bronzerang klettern.
Leicht wird es laut Tippmann aber nicht, auf Medaillenkurs zu kommen. „Uns erwarten jetzt zwei richtig schwere Spiele“, sagt der Coach auch mit Blick auf das folgenden Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Dresden (2.).