Mit dem Ende der Winterferien startet auch wieder die Handballsaison der HSV-Frauen. Nach drei Wochen Spielpause folgen gleich zwei schwere Begegnungen. Den Auftakt gibt es am Samstag beim Spitzenreiter MSV Dresden. Im Hinspiel gab es eine deutliche HSV-Niederlage.
Bereits eine Woche später folgt der nächste Kracher. Dann ist Rotation Weißenborn zu Gast am Goldkindstein, gegen die man im Laufe der Saison bereits zwei Niederlagen einstecken musste (Sachsenliga, Landskronpokal).
Für das Spiel in Dresden am Samstag halten sich die Erwartungen seitens des HSV in Grenzen. Mit fünf Siegen waren Marienbergs Handballerinnen in die Saison gestartet. Inzwischen muss das HSV-Team sogar um Rang 3 bangen, denn seither fällt die Bilanz ausgeglichen aus. Die erste der nunmehr fünf Niederlagen setzte es daheim gegen den MSV Dresden, der die Tabelle souverän mit 25:5 Punkten anführt.
„Die Pause hat vor allem unseren jungen Spielerinnen gut getan, die aufgrund ihrer Einsätze in der Jugend und bei den Damen fast immer doppelt gefordert sind“, sagt Chris Tippmann. Zugleich betont der HSV-Coach, dass die Pause nicht nur zur Regeneration genutzt wurde. Während der gesamten Zeit sei nur eine Trainingseinheit aufgrund der Grundreinigung der Turnhalle „Am Goldkindstein“ ausgefallen. Vor allem am Abwehrverhalten wurde gearbeitet, da die Marienbergerinnen zuletzt zu viele Gegentore kassierten. „Wir müssen unsere Deckung stabilisieren“, fordert Tippmann. Doch selbst im Fall einer Steigerung wäre damit in Dresden wohl nur Schadensbegrenzung möglich. Zu überlegen präsentiert sich der MSV aktuell, sodass sich auch der HSV-Trainer bescheiden gibt: „Für uns geht es um das bestmögliche Ergebnis.“